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Von Ostseeblick

Ein Toast auf… Thoralf Poppitz!

Nachdem wir uns doch reichlich Zeit für die Fortsetzung dieser Rubrik genommen haben, sollte es natürlich ein ganz besonderer Gesprächspartner werden. Die Wahl war schnell getroffen. Uns gegenüber sitzt einer der besten Jungköche des Landes – ein echter Glücksfall also für unser Restaurant Bernstein. Vor wenigen Wochen stand er noch mit anderen Landesmeistern an den Kochtöpfen und schrammte mit 0,6 Punkten nur denkbar knapp am Podium vorbei. Kein Grund, um lange Trübsal zu blasen. So baumelt dem jungen Sachsen nun auch mit breitem Grinsen seine Medaille um den Hals. Schließlich stellten sich zu Beginn rund 18 000 Köche dem kulinarischen Wettkampf. Dieses Ergebnis kam nicht von ungefähr. 2019 war sein Jahr, Erfolg reihte sich an Erfolg: gewonnener Schulwettbewerb, sächsischer Landesmeister, Sieger Mitteldeutschlands beim Rudolf-Achenbach-Preis. Dabei startete seine Ausbildung recht holprig, notgedrungen (Ausbilderwechsel & betriebliche Insolvenz) glich sie einer Wanderschaft durch die sächsischen Küchen. Aus der Not machte sich der junge Abiturient eine Tugend, lernte immer neue Küchen und Charaktere kennen. „Ich bin sehr glücklich, nun hier im Bernstein gelandet zu sein. Die 15 Punkte im Gault Millau belegen, welch ausgezeichnete Küche hier zu Hause ist. Hier kann ich weiter dazulernen.“

Thoralf, herzlichen Glückwunsch! Wir sind sehr stolz auf dich und glücklich, dass du dein Talent nun im Bernstein zeigst. Arjan meinte, anfangs hast du noch etwas gehadert mit dem knapp verpassten Podium.

Vielen Dank. Ja, das stimmt. Das ist mittlerweile aber vergessen und ich trage die Medaille mit Stolz – Viertbester von so vielen guten Jungköchen deutschlandweit, das ist schon ziemlich cool. Ich brauchte nur etwas Zeit, das auch zu realisieren. Jetzt ist es wirklich angekommen. (grinst)

Thoralf Poppitz

Dein Dienst hier beginnt um 13:30 Uhr, wie verbringst du den Morgen?

Die Gastronomie ist ja bekannt dafür, nicht unbedingt viele Frühaufsteher zu haben. Deshalb ist mir ein Dienstbeginn zur Mittagszeit sehr lieb. Einige Male gehe ich zuvor nach Bansin ins Fitnessstudio, auch zusammen mit Kollegen, wenn es von den Zeiten passt.

Was hat dich eigentlich hier nach Usedom geführt?

Nach Abschluss meiner Ausbildung war die Lust groß, etwas Neues zu machen, vor allem eine neue Küche kennenzulernen. Meine Mutter ist 2016 auf die Insel gezogen, hat in Rankwitz ein großes Grundstück und vermietet ein Ferienhaus. So hatte ich hier auf der Insel eine Anlaufstelle und ein Leben am Wasser konnte ich mir gut vorstellen.

Also ein Familienmensch. Da passt ein familiengeführtes Unternehmen ja sehr gut zu dir. Hand aufs Herz: Ein begabter Jungkoch hat bestimmt die Qual der Wahl. Warum hast dich für unser Bernstein entschieden?

Das Gesamtpaket hat gestimmt, aus Küchenorganisation und Philosophie mit nur selbst gemachten Speisen, der Arbeitsweise und Atmosphäre. Besonders gefällt mir, dass die Speisekarte immer im Zusammenspiel aller entsteht. Wichtig ist auch der Spaß bei der Arbeit. Die lockere Gemeinschaft in der Küche ist einzigartig, denn so geht alles leichter von der Hand.

Die Frage nach deinem Lieblingsort hier im Hotel kann ich mir bestimmt selbst beantworten…

Ganz klar, das Restaurant Bernstein, die perfekte Kulisse für große Kochkunst. Die Aussicht ist wirklich ein Traum.

Seebäder oder Achterland?

Achterland. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Das Ruhige liegt mir mehr, der Lieper Winkel ist genau das Richtige für mich.

Usedom – Arbeit oder Zuhause?

Noch bin ich nicht so lange auf der Insel. Deswegen auf jeden Fall mehr Arbeit, mal sehen, was die Zeit bringt.

Welchen Ort hast du bisher am meisten ins Herz geschlossen – dein Lieblingsort auf Usedom?

Gern bin ich am Usedomer See. Hier werden auch die beiden kleinen Inselorte Ost- und Westklüne vom Stettiner Haff getrennt und durch den Fährmann verbunden.

2020 ist nicht mehr allzu fern. Wir wagen schon einmal eine kleine Vorschau. Was sind deine nächsten Ziele und Vorsätze fürs neue Jahr?

Ich möchte auf jeden Fall immer besser werden! Weitere Wettkämpfe habe ich schon ins Auge gefasst. Sie haben mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht, die Trainings mit verschiedenen Menschen, die ganzen neuen Eindrücke, da entsteht eine richtige Dynamik, die süchtig macht. (lacht) Ein Traum wäre die Aufnahme in die deutsche Jugendnationalmannschaft der Köche.

Thoralf, lieben Dank dir für´s Gespräch. Wir sind sehr gespannt, was wir noch alles von dir hören oder lesen werden. Tophotel hat bereits über dich berichtet.

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